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Islandpferde aus Feuer und Eis -Die Feuerprobe!

Kennengelernt habe ich Tina durch "Social Media", wo sie als @daspferdemädchen wunderschöne Berichte und Bilder postet. Die Bilder vom Feuerkurs haben mich ganz besonders fasziniert, weshalb ich sie fragte, ob sie mir nicht Genaueres davon berichten mag. Unsere Pferde von der "Insel aus Feuer und Eis" einmal mit dem Element vertraut zu machen, liegt ja auf der Hand. ;)

(Fotos: Mike Göhre/Der Fotoschmied)
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Wie bist du darauf gekommen, einen Feuerkurs zu besuchen?

Eine Stallfreundin hatte mir davon berichtet. Ihre Freundin hatte mitgemacht und war total begeistert.
Sie weiß, dass ich gerne verrückte Sachen mit den Ponys mache.
Ich habe dann mit Patricia von Emotion Pferd Kontakt aufgenommen und entschlossen,
dass es für Klaki und mich das Richtige ist.

Was hast du dir unter dem Kurs vorgestellt, was ware deine Erwartungen?

Ehrlich gesagt, habe ich mir nichts darunter vorstellen können. Irgendwie Pferde an das Feuer gewöhnen und dann mal gucken, habe ich gedacht.
Ich habe auf der Homepage zwar einige Bilder gesehen, wie Patricia mit ihren Pferden mit dem Feuer arbeitet, aber ich habe niemals gedacht,
dass ich auch so mit meinem Pferd arbeiten werde. Mein Wunsch war es, dass Klaki mit mir über die Feuerwand drüber springt.
Ich habe mich einfach auf etwas Neues und Außergewöhnliches gefreut und bin in Vorfreude nach Satzvey gefahren.

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Kurzer Einblick ins Vorgehen (kurzer Bericht)

Zu Beginn des Kurses hat Patricia uns erstmal mit den Sicherheitshinweisen vertraut gemacht. Denn die Sicherheit stand immer an erster Stelle, weshalb man das Training auf keinen Fall zu Hause nachmachen sollte!

Mähnen, Schöpfe und Scheife mussten hochgebunden werden und für die erste Einheit wurde die Nase befeuchtet. Auf dem Platz waren verschiedene Fakeln aufgebaut und wir haben die Pferde erstmal nur herumgeführt und schnuppern gelassen, damit sie sich an den Geruch gewöhnen. Das war, wie alle Einheiten, eine kurze Einheit. Die Pferde haben nach jeder Einheit eine Pause auf dem Paddock bekommen, wo sie über das Erlebte nachdenken konnten. Die nächste Einheit waren kleine Feuerbüsche, an denen wir die Pferde vorbeigeführt haben. Sie konnten wieder riechen, wahrnehmen und auch den Rauch kennenlernen, denn der ist für die Pferde noch viel gruseliger wie das Feuer. Danach gab es wieder eine Pause. In der nächsten Einheit wurden zwei Feuerbüsche aufgebaut und wir haben die Pferde durch die Mitte geführt. Erstmal im Schritt natürlich. Jede Einheit hat vielleicht 15 Minuten gedauert. Nach der nächsten Pause wurden wieder zwei Feuerbüsche entzündet, aber sie waren etwas enger. Sobald sie abgebrannt waren, wurden zwei neuen Büsche hergerichtet, immer dichter zusammen. Das war es feuertechnisch auch schon an Tag 1. Am Abend haben wir noch lecker beim Burgbäcker gegessen und gequatscht.

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Am nächsten Tag ging es mit dem wieder los, wo wir am Tag zuvor aufgehört hatten. Als kleine Steigerung trabten wir dann mit den Pferden an der Hand durch die Enge. Nach der Pause haben wir die geschlossene Feuerwand an der Hand bezwungen. Die Pferde haben es großartig gemacht.

Nach dem Mittagessen stand das Reiten durchs Feuer auf dem Plan. Wobei jeder selbst entscheiden konnte, ob er reiten oder weiterhin vom Boden arbeiten möchte. Das war die einzige Einheit, die wir mit allen zusammen gemacht haben. Bei den Bodeneinheiten waren wir in zwei Gruppen eingeteilt. Während die eine Gruppe dran war, hatte die andere immer Pause. Wichtig bei allen Einheiten war immer, dass wir die Beine vorher nass machen (und wenn nötig in der Einheit). Genauso musste der Schweif immer hochgebunden sein. Beim Reiten wurde die Feuerwand variiert, mal etwas höher, mal etwas tiefer. Erst sind wir im Trab durch die Wand gegangen, später auch im Galopp. Es hat einfach so unfassbar viel Spaß gemacht, weil ich gespürt habe, wie viel Freude es Klaki bereitet hat.

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Was hat dich am meisten überrascht und hat sich etwas bei dir und deinem Pferd verändert?

Mich haben ganz viele Dinge überrascht. Zum einen hat mich diese wahnsinnige Kursatmosphäre überrascht. Es ist auf der Burg einfach wie in einer anderen Welt. Das spüren die Pferde auch und man fühlt sich einfach wie im Urlaub. Mein Klaki hat mich einfach immer wieder überrascht. Ich habe gedacht, dass er Angst hat vor dem Feuer, aber nichts da. Er ist völlig gelassen durch das Feuer von Anfang an durchgegangen. Das Training mit dem Feuer hat Klaki und mich einfach noch viel enger zusammengeschweißt. Es fällt mir schwer, diese Veränderung in Worte zu packen. Ich denke, dass es uns emotional noch mehr vereint hat. Nach dem ersten Tag hatten wir ein unglaubliches Erlebnis. Klaki hatte sich bis zu dem Zeitpunkt nie außerhalb des heimischen Paddocks gewälzt. Weshalb ich das Hinlegen auch nur auf dem Paddock trainiert haben. Nach dem ersten Tag wälzte er sich auf dem Platz, wo wir trainiert haben und blieb richtig lange liegen. Ich bin mir sicher, dass er mir mehr Vertrauen geschenkt hat und dass es kein Zufall war.

Kannst du einen Feuerkurs empfehlen?

Auf jeden Fall empfehlenswert für alle, die eine gute Beziehung mit ihrem Pferd haben und diese noch festigen wollen. Man sollte bereit sein, sich voll drauf einzulassen, dann wird es ein wahnsinniges Erlebnis. Für ängstliche Reiter würde ich es weniger empfehlen.

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