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Islandpferde-Urlaub in Norwegen - oder: den Elchen auf der Spur!

Wir wissen nie, wann das Abenteuer in unser Leben tritt,
doch an dem Tag, an dem es so weit ist, müssen wir es greifen. (norwegisches Sprichwort)

Und genau so fing unsere Reise an, oder besser, die Idee dazu. Wir wollten raus, ein kleines Abenteuer erleben und das am liebsten auf den Pferden. Wohin soll es also gehen, wenn zwei Islandpferdemädels auf Tour gehen möchten? Nach Island? Ja sicher, aber das kann jeder. Aber wie wäre es mit Norwegen, wenn man eh vor einigen Jahren schon einmal bei einer super netten Familie war, die mindestens genauso islandpferdebegeistert ist wie man selbst. Und dann haben die auch noch eine Hütte in den norwegischen Bergen. Nix wie hin!

Da mussten wir nicht lange überlegen. Flüge gebucht, von Köln über Hamburg nach Oslo. Wann? Im Juli, dann, wenn die Tage noch lang sind, die Sonne Norwege in ein verzauberndes Licht taucht und die Natur ihre grünste Zeit erlebt.

Also Sachen gepackt, Helm und Reithosen ins Gepäck und die Wanderstiefel an den Füßen, denn wir reisen nur mit Handgepäck. Mit Eurowings geht's günstig hin und zurück (ca. 240 Euro für Hin- und Rückflug).

Bei strahlendem Sonnenschein kommen wir in Norwegen an, düsen mit dem Zug (https://www.nsb.no/, Frühbuchertickets für knapp 30€) direkt nach der Ankunft weiter nach Lillehammer. Immer am größten See Norwegens entlang.

Dort angekommen wird erstmal olympische Luft geschnuppert und eine Nacht im Hostel

"Stasjonen" (http://stasjonen.no/, Doppelzimmer für knapp 110€/inkl. Frühstück pro Nacht) direkt am Bahnhof übernachtet.

In die Berge kommt man dank guter Busverbindungen im Sommer zuverlässig mit dem Bus. Dieser fährt direkt bis zum "Dalseterstallen" (http://www.dalseter.no/dalseterstallen/).

Hier gibt es im Sommer einen Reitbetrieb mit Islandpferden und ein Hotel. Es gibt geführte Ausritte, Reitstunden, Kinderferienprogramm und die Möglichkeit sich Pferde für Ritte auszuleihen.

Wir reisen jedoch nicht mit dem Bus sondern werden abgeholt. Das Panorama, egal ob Bus oder Auto, ist atemberaubend. Steile Felswände, grüne Wälder, man meint, man wäre in "Klein-Kanada". Das Licht lässt das Wasser glitzernd und strahlend blau erscheinen.

Die Wolken spiegeln sich und wer schon einmal in Skandinavien war, kennt eventuell den Zauber, den das Licht dort verbreitet.

In den Bergen tauchen wir in eine bunte, grüne Welt, in der es nie dunkel zu werden scheint. Wir befinden uns in der Kommune Nord-Fron und reiten auf den Spuren der Elche.

Laut unserer Gastfamilie soll es in der Gegend viele Elche geben und es gäbe keine bessere Möglichkeit sie zu entdecken als vom Pferd aus. IMG_539459c91854352f0

Vergeblich! Wir haben jeden Ritt genutzt, um einen zu entdecken. Vielleicht wäre es doch sinniger gewesen eine Nacht im "Elchturm" zu verbringen (https://www.visitnorway.de/listings/elchbeobachtungsturm/186675/), haben wir den Turm doch fast vor der Haustür gehabt.

Geritten sind wir mehrfach, die Natur und die Strecken ermöglichen einem wunderbare Touren, durch die Berge, im Wald, an den Seen entlang. Hier kann man kleine Stundentouren aber auch

mehrtägige Ritte machen, alles ist möglich. Und im Sommer hat man jederzeit die Möglichkeit zu reiten, denn auch nachts um zwölf war es noch hell.

Die Pferde sind trittsicher, gut ausgebildet und haben Freude am Laufen, so dass wir im knatternden Tölt in der Dämmerung am See entlang geritten sind, ohne einer Menschenseele zu begegnen.

Dennoch lohnt es sich ortskundige Führer dabei zu haben, denn die Wege sind klein und schlängeln sich bergauf und bergab. Immer gesäumt von grünen

Flechten und buntem Moos. Und wer etwas mehr Glück hat sieht eventuell auch einen Elche, oder

zwei oder drei.

Norwegen ist somit auf jeden Fall auch für Islandpferdefreunde eine Reise wert und kann individuell geplant und genossen werden.

Für uns sicherlich nicht das letzte Mal!

 

 
 
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  • Interessant

    Toll wenn anderen die eigenen Erfahrungen mit geteilt werden. Das hört sich doch sehr empfehlenswert an :-)